Der Theaterbau im Fokus

Trifft man in einer größeren Stadt auf ein besonders imposantes Bauwerk, handelt es sich in vielen Fällen um das dort ansässige Theater. Sowohl Staatstheater als auch Landesbühnen und Stadttheater vermitteln bereits auf den ersten Blick den Eindruck, etwas ganz Besonderes zu sein. Es sind nicht selten architektonische Meisterleistungen, die mit dem Bau eines Theaters vollbracht wurden.

Der erste Theaterbau Deutschlands wurde Anfang des sechzehnten Jahrhunderts errichtet und zwar in Kassel.

Heutige Theater

Bild vom Theaterbau Heute verfügen die großen Theater über weitläufige Seitenbühnen. Hier werden die Requisiten für die einzelnen Szenen, für den Zuschauer zunächst unsichtbar, untergebracht.

Mehrspartentheater verfügen in der Regel zwischen der ersten Sitzreihe und der Bühne über einen Orchestergraben. Auch Drehbühnen kommen immer wieder zum Einsatz. Dies ist für den komplikationslosen Szenenwechsel unverzichtbar. Zudem existieren Probebühnen und oft auch Foyerbühnen.

Auch beherbergt ein großer Theaterbau natürlich Magazine, in denen die nicht unbeträchtliche Menge an Requisiten und Kulissen unterbracht wird. Im Fundus des Theaters finden sich Kostüme, die aus früheren Aufführungen vorhanden sind und oft auch für neue Stücke genügend Material zur Ausstattung der Schauspieler bieten. Unverzichtbar sind auch die vorhandenen Werkstätten, so beispielsweise eine Schneiderei. Aber auch die Verwaltung will organisiert sein, weswegen sich in jedem größeren Theater natürlich entsprechende Büroräume befinden.